Die eigene Unternehmens-Website

Chef(in) bleiben

Sie sollten immer darauf achten, dass die Domain (der Website-Name) auf Ihren Namen eingetragen ist und dass Sie alle Zugangsdaten und Passwörter haben. Auch wenn Sie vielleicht zurzeit nichts damit anfangen können, speichern Sie sie gut ab, damit Sie jederzeit Ihren Webdesigner wechseln oder auch mit dem Web-Paket zu einem anderen Provider umziehen können.


Denken Sie über den richtigen Namen nach, jede Domain gibt es nur ein einziges Mal auf der Welt. Er sollte möglichst aussagekräftig, einzigartig und leicht zu schreiben sein – und am besten auch noch suchmaschinenfreundliche Begriffe enthalten. Wenn Sie unsicher sind, welche Begriffe das sein könnten, sprechen Sie mich gern an.

Wenn einer Ihrer Wettbewerber z. B. denselben Namen mit einer anderen Schreibweise oder Endung hat, ist das Risiko sehr groß, dass ein möglicher Kunde sich mal vertippt und dann auf der anderen Seite hängenbleibt.

Übrigens: Zu einer Domain gehören auch immer E-Mail-Adressen, die Sie unbedingt nutzen sollten: Hinter dem @-Zeichen steht dann der Name Ihrer Domain (ohne www). Adressen von Freemail-Anbietern wie gmx.de oder t-online.de können dagegen für berufliche Zwecke leicht unprofessionell wirken.

Und noch etwas: Auch wenn Sie diverse Domains und E-Mail-Adressen gesichert haben – auf Ihre Geschäftsunterlagen gehört nur jeweils eine. Ihre Kunden sollen sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, welche denn jetzt die richtige sein könnte.


Bloß nicht zu viel nachdenken

Informationen sind wichtiger als Originalität. Das schließt ein tolles Design nicht aus, aber die Seite sollte nicht so extravagant gestaltet sein, dass der Besucher die gewünschten Informationen nicht mehr findet. Die Texte sollten kurz und aussagekräftig sein, die meisten Menschen lesen ungern länger im Internet. Links und Buttons sollte immer als solche erkennbar sein.

Sagen Sie auf der ersten Seite knapp, klar und präzise, worum es geht. Diese Seite ist der Türöffner, denn sie entscheidet darüber, ob die Besucher überhaupt weiterklicken. Wer hier nicht erfassen kann, was Sie ihm anbieten, klickt schnell wieder weg, auch wenn er vielleicht der perfekte Kunde hätte sein können.

Buchtipp: „Don’t make me think!“ von Steve Krug


Eine Website ist kein Stück Papier.

Sie sieht in jedem Browser etwas anders aus, vor allem der Internet Explorer stellt Websites häufig anders dar als andere Browser. So kann es – leider – auch zu großen Farbunterschieden kommen, denn auch jeder Bildschirm gibt Farben und Kontraste unterschiedlich wieder.


Es muss nicht perfekt sein.

Für Unternehmen ist eine Präsenz im Internet heute unverzichtbar. Wenn die Vielfalt an möglichen Systemen und Gestaltungen Sie verunsichert, dann machen Sie sich klar: Den einen richtigen Weg gibt es ohnehin nicht. Keine Firma dieser Welt hat eine Website, die jedem gefällt.

Also trauen Sie sich ruhig.
Verändern können Sie später immer noch.